POLITCIGS DIE KULTUREN DER ZIGARETTE UND DIE KULTUREN DES POLITISCHEN

Die Kulturen der Zigarette und die Kulturen des Politischen. Zur Sprache der Produkte im 20. und 21. Jahrhundert.

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Die Zigarette zählt zu den vielschichtigsten Produkten des vergangenen Jahrhunderts. Ihre Anmutungen, ihr Geschmack und Geruch, ihre Haptik und Symbolik, ihr Gebrauch und ihr Genuss hatten dabei nicht zuletzt auch immer politische Dimensionen. Damit war und ist sie ein materieller Seismograph gesellschaftlicher wie politischer Entwicklungen - nicht erst, seit ihr Konsum gesellschaftlich weitgehend geächtet ist.

So lautet die Ausgangsthese des Forschungsverbundes "PolitCIGs" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Museums der Arbeit (Hamburg) sowie der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ihn im Rahmen der Förderinitiative "Die Sprache der Objekte: Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen"vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2016 gefördert.

Die Forschungsergebnisse der Teilprojekte wurden und werden der Fachöffentlichkeit und einem breiteren Publikum in Form von insgesamt vier Monografien, weiteren Veröffentlichungen und Vorträgen präsentiert.



Am 19. Januar 2017 werden die Ergebnisse des Projekts im Museum der Arbeit in Hamburg im Rahmen einer Abschlusskonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt:
Band 1: "Zigarettenfronten. Die politischen Kulturen des Rauchens in der Zeit des Ersten Weltkriegs"
Band 2: "Die Welt in einer Zigarettenschachtel. Transnationale Horizonte eines deutschen Produkts" (in Druck)
Band 3: "Als die Zigarette giftig wurde. Ein Risiko-Produkt im Widerstreit" (in Druck)
Band 4: "Rauchen im Sozialismus. Die Zigarette in der DDR".

Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!